Für den vierten Anlass des Projektunterrichts 2025/26, der 2. Sek Wängi, Matzingen, Thundorf und Stettfurt, trafen wir uns im Vereinshaus in Wängi.
Als Referenten waren Frau Miriam Majaniemi (sogar zum dritten Mal bei uns) und ihr Kollege Herr Martin Rüegg von der Kantonspolizei, Departement für Justiz und Sicherheit, Kommunikation und Prävention, Fachstelle Jugendpolizei.
Der Abend begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde, damit auch die Polizisten uns besser kennenlernen konnten. Danach wurden uns Aussagen von Jugendlichen gezeigt.
Uns wurden verschiedene Gewaltarten aufgezeigt, wie Cybermobbing, häusliche Gewalt, physische Gewalt, verbale Gewalt, sexuelle Gewalt und auch Polizeigewalt. Danach gab es eine offene Fragerunde, in der wir unsere Fragen direkt stellen konnten.
Anschließend haben wir uns der Zivilcourage zugewandt; dazu haben wir ein Onlinequiz gemacht. Wir mussten an dem Tag unser iPad oder unser Handy mitnehmen.
Das Quiz begann mit einem Film, der Film wurde immer wieder zwischendurch gestoppt, und wir mussten Entscheidungen treffen, die den Verlauf des Films beeinflusst haben. Danach beantworteten wir Fragen zum Film, zum Beispiel eine Personenbeschreibung oder in welcher Reihenfolge die Geschehnisse folgten.
Im Anschluss haben wir erfahren, wie wir uns in einer Notlage verhalten und an wen wir uns wenden können, falls wir mit Gewalt in Kontakt kommen. Außerdem durften wir mit einem Übungsanruf bei der Polizei für einen echten Vorfall üben.
Gegen Ende haben wir noch eine Reportage vom SRF über Jugendgewalt gesehen, die über einen echten Fall von Jugendgewalt berichtete. Im Anschluss wurde uns anhand einer echten Straftat gezeigt, was die Folgen von Straftaten sind.
Der Abend fand einen passenden Abschluss, indem noch Raum für offene Fragen blieb und den Gästen herzlich für ihre Teilnahme gedankt wurde.
Danach haben wir eine weitere Stunde mit Kole Gjergji und mit Catarina Fehlmann-Alegria fortgeführt.
Die Präsentationen boten umfassende Einblicke in die Thematik, und die Kombination aus informativen Beiträgen, praktischen Beispielen und konstruktivem Feedback machte den Abend zu einer lehrreichen und anregenden Erfahrung.
Bericht/Foto: Kole Gjergji